Das Hohenzollerische Fußartillerie-Regiment Nr. 13 wurde am 27. Januar 1902 so benannt und war eine Einheit der Württembergischen Armee, die ihre Wurzeln in der württembergischen Garnisons-Artillerie hatte, welche bis ins Jahr 1805 zurückgeht. Im Ersten Weltkrieg wurde das Regiment vor allem an der Westfront eingesetzt, wobei es ab dem 22. Dezember 1917 neu aufgestellt wurde und bis 1919 bestand.
Das Regiment bestand aus mehreren Bataillonen und Batterien, von denen einige ursprünglich zum Hohenzollerischen Fußartillerie-Regiment Nr. 13 gehörten, später aber auch in andere Einheiten integriert wurden. Es wurde überwiegend in der schweren Artillerie verwendet und seine Batterien wurden je nach taktischer Lage unterschiedlichen Infanterie- oder Artillerie-Kampfgruppen zugeteilt.
Vor dem Krieg war das Regiment unter anderem in Ulm und im Bereich des XV. Armee-Korps in Straßburg stationiert. Die Nutzung in verschiedenen Schlachtabschnitten und die Auflösung erfolgte nach dem Ersten Weltkrieg am 8. Januar 1919.
Kurz gesagt war das Hohenzollerische Fußartillerie-Regiment Nr. 13 ein in Württemberg stationiertes Fußartillerie-Regiment, das im Ersten Weltkrieg hauptsächlich schwere Artillerie leistete und 1917-1919 formal neu organisiert wurde.
Die wichtigsten historischen Fakten zum Hohenzollernschen Fußartillerie-Regiment 13 lassen sich wie folgt zusammenfassen:
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Das Regiment trug offiziell den Namen Hohenzollernsches Fußartillerie-Regiment Nr. 13 ab dem 27. Januar 1902 und gehörte zur Württembergischen Armee. Es geht auf die württembergische Garnisons-Artillerie zurück, die bis ins Jahr 1805 zurückreicht, genauer: am 14. November 1805 wurde die damalige 3. Kompanie als Fuß-Kompagnie der württembergischen Artillerie gegründet.
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Das Regiment wurde im Ersten Weltkrieg ab dem 22. Dezember 1917 neu aufgestellt, wobei die Umbenennung des Ersatzbataillons eine wichtige Rolle spielte. Es bestand aus vier Bataillonen mit insgesamt zwölf Batterien.
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Es wurde ausschließlich an der Westfront eingesetzt mit verschiedenen Zuordnungen zu Infanterie- und Artillerie-Verbänden, wobei die Bataillone oft getrennt und nicht gemeinsam im Verband kämpften. Die Batterien wurden je nach Bedarf in Infanteriekampfgruppen, Artilleriekampfgruppen und Fernkampfgruppen eingegliedert.
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Mobile Stationierungen während des Kriegs waren u.a. Ulm, Illkirch bei Straßburg, und verschiedene Frontabschnitte an der Westfront. Das Regiment wurde am 8. Januar 1919 in Fort Unterer Kuhberg bei Ulm demobilisiert und aufgelöst.
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Das Regiment war in württembergischen und preußischen Strukturen integriert, zunächst im XV. Armeekorps in Straßburg stationiert und später verschiedenen Divisionen zugeteilt. Es hatte keine festen Friedensstandorte als Regiment, sondern seine Einheiten waren zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Orten.
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Das Regiment nahm an mehreren Kriegen teil, unter anderem an den Feldzügen gegen Preußen (1806/07, 1866), gegen Österreich (1809), Russland (1812), Frankreich (1814/15, 1870/71) und später am Ersten Weltkrieg an der Westfront.
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Kommandeure und detaillierte Bataillonszuordnungen wechselten häufig im Laufe des Krieges, wobei der Regimentsstab nach der Neuaufstellung vor allem als Führungseinheit der schweren Artillerie verschiedener Divisionen diente.
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Das Hohenzollernsche Fußartillerie-Regiment Nr. 13 war im Ersten Weltkrieg hauptsächlich an der Westfront eingesetzt. Obwohl die spezifischen Einsätze des Regiments nicht in jedem Detail einzeln dokumentiert sind, lässt sich aus der Einsatzlage und den bekannten Schlachten an der Westfront ableiten, bei welchen bedeutenden Kampfhandlungen das Regiment mit seiner schweren Artillerie beteiligt war.
Wahrscheinlich nahm das Regiment an folgenden wichtigen Schlachten und Einsätzen teil:
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Schlacht an der Somme (Juli bis November 1916): Eine der größten Material- und Stellungsschlachten an der Westfront, bei der schwere Artillerie eine zentrale Rolle spielte. Das Regiment könnte in den Kampfabschnitten um Thiepval, Ovillers und Pozières mit seiner schweren Artillerie eingesetzt worden sein, da in diesem Bereich württembergische Truppen und Verbände der 26. Reserve-Division und der 12. Division standen.
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Einsatz im Bereich der Westfront: Das Regiment war sowohl vor als auch nach der Neuaufstellung 1917 in verschiedenen Frontabschnitten an der Westfront stationiert. Dabei wurden einzelne Batterien oft verschiedenen Infanterie- und Artilleriekampfgruppen zugeteilt, was typisch für die Verwendung schwerer Fußartillerie war. Die Artillerie unterstützte Verteidigung und Angriff mit schweren Geschützen, die besonders bei Materialschlachten und Stellungskämpfen genutzt wurden.
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Mögliche Beteiligung an weiteren Materialschlachten der Westfront: Ab 1915 entwickelten sich die sogenannten Materialschlachten, bei denen schwere Artillerie für die Durchsetzung oder Verteidigung von Stellungen entscheidend war. Das Regiment, ausgestattet mit schweren Geschützen, war in solchen Schlachten unverzichtbar.
Neben der Schlacht an der Somme, die bereits zuvor genannt wurde, prägte das Hohenzollernsches Fußartillerie-Regiment Nr. 13 wahrscheinlich auch weitere bedeutende Schlachten und Einsätze an der Westfront im Ersten Weltkrieg. Insbesondere sind folgende wichtige Material- und Stellungsschlachten hervorzuheben, an denen schwere Artillerie wie die des Regiments typischerweise beteiligt war:
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Schlacht von Cambrai (November 1917): Diese Schlacht markierte die erste große Panzeroffensive der Geschichte an der Westfront, bei der auch intensive Artillerieeinsätze stattfanden. Deutsche Verteidiger, unterstützt von starker Artillerie, hielten ihre Stellungen unter anderem bei Flesquières, was zu schweren Gefechten führte. Dort kamen neue Taktiken von Panzer- und Artillerieeinsatz zusammen, die das Schlachtfeld prägten. Da das Regiment an der Westfront zum schweren Fußartillerie „Pool“ gehörte, ist eine Beteiligung an diesen Verteidigungskämpfen wahrscheinlich.
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Weitere Materialschlachten an der Westfront: Neben der Somme und Cambrai waren auch Schlachten wie Verdun (1916) von großer Bedeutung für die Regimentsartillerie, die in den langen Stellungskämpfen und Beschussaktionen zentrale Aufgaben übernahm.
Die schwere Artillerie des Hohenzollernschen Fußartillerie-Regiments Nr. 13 wurde im Verlauf des Krieges flexibel in verschiedenen Kampfgruppen eingesetzt, weshalb die genauen Einsatzabschnitte der einzelnen Batterien variieren konnten. Dennoch prägten vor allem die großen Materialschlachten an der Westfront von 1916 bis 1918 die Kampfhandlungen, zu denen neben der Somme auch Cambrai und Verdun zählen.
(Zusammenstellung KI generiert)
Nachweise in der Sammlung zum Infanterie Regiment 143
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